Archiv für Mai 2009

Zecken

Happy hat die ersten drei Zecken in ihrem Fell und ist es noch nicht gewohnt diese entfernt zu bekommen. Sie jault und will nicht still halten. Mehrere Versuche scheitern die Zecken mit einer speziellen Zeckenzange zu entfernen.

Mit Geduld und Ausdauer gelingt es dann doch. Durch einen Kontakt erfahren wir, dass es eine Schutzimpfung für Hunde gegen Borreliose geben soll. Menschliche Impfungen gegen Frühjahrsmeningitis kennen wir und wissen, dass es für Menschen keine Schutzimpfung gegen Borreliose gibt.

Wir haben bisher noch nichts über Borreliose bei Hunden gehört. Ein Bekannter meinte, dass die Impfung teuer sei und außer Erleichterung im Geldbeutel nichts bringen soll.

Am Dienstag steht ein Tierarzttermin an. Wir werden uns dort erst einmal näher informieren und dann entscheiden.
Von unserem früheren Hund wissen wir, dass dieser gegen Zecken ein besonderes Zeckenmittel für Welpen bekommen hat. Dieses ist von der Dosierung nicht so stark wie das für erwachsene Hunde. Auch danach werden wir fragen.

Knochen vergraben

Happy ist jetzt 11 Wochen alt. Sie hat ihren Kauknochen heute Vormittag mit in den Garten genommen. Als sie sich unbeobahtet fühlte hob sie ein Loch unter dem Fliederbusch aus, legte den Knochen hinein und bedeckte ihn wieder mit Erde.

Die Stelle sah hinterher wie planiert aus.

Es scheint ein angeborener Instinkt zu sein, falls sie es nicht in den ersten Wochen bereits von der Mutter gelernt haben sollte, Futter zu vergraben.

Als ich meiner Frau die Stelle mit dem Knochen heute Nachmittag zeigen wollte, war der Knochen bereits wieder weg. Sie scheint ihn wiedergefunden und ausgegraben zu haben.

Damit der Hund nicht überall anfängt zu graben haben wir die Blumen mit Zaungeflecht umgeben, damit diese vor dem Ausgraben geschützt sind.

Spieltrieb

Happys’ liebstes Spielzeug ist – anders als man denken könnte – nicht etwa eines der Hunde-Beschäftigungs-Spielzeuge aus dem Zoofachmarkt, sondern eine ausgemusterte Nackenrolle, die sie sich vor der Entsorgung gerettet hat. Solange diese Nackenrolle in Bewegung bleibt, ist auch der Hund nicht fern, und begreift das Spielzeug wohl als “Beutetier” – dagegen ist auch nichts einzuwenden, lieber soll sie sich an einem Kopfkissen austoben als an meinen Hosenbeinen ;)

Sowieso ist momentan alles interessant, und nichts sicher: Kerzen auf dem Tisch genausowenig wie der Bergahorn im Garten, Rasenschnitt erfreut sich großer Beliebtheit, und Schrubber, Staubsauger und co. sind kaum mehr sinnvoll einsetzbar, weil sie sofort von Happy “gestellt” werden.

“Langweilige” Dinge, wie beispielsweise längere Strecken Gassi gehen hingegen führen momentan noch schnell zu Unmut, was sich in Happys’ Winseln und spontanem Setzen äußert.

Ausflugsziele mit Hund

Hundebesitz bedeutet auch Einschränkungen. Nicht überall sind Hunde als Begleiter zugelassen. Ausflüge mit dem Hund beschränken sich deshalb oft auf das Spazierengehen in der Natur in Feld, Wiesen und Wald.

Wir machten uns auf die Suche nach Ausflugszielen, die sowohl für Kinder als auch für Hunde interessant sein könnten.

Nach kurzer Zeit fanden wir einige Ziele und haben sie in einer Liste zusammengefasst, die wir ständig erweitern wollen.

Damit auch andere Hundebesitzer davon profitieren können, haben wir sie ins Netz gestellt. Klicken Sie einfach auf das Ziel und Sie erhalten Zusatzinformationen zum einzelnen Ausflugsziel.

Klicken Sie  hier um zur Liste zu gelangen.

Siberian Husky und Schäferhund

Die erste Begegnung zwischen unserer zweijährigen Hündin und unserem Schäferhundwelpen verlief heftig. Aika unser Husky war bis aufs äußerste angespannt und beschnupperte unsere Happy. Happy war auch extrem aufgeregt, beschnupperte Aika und schnappte auch nach ihr.

Aika wich diesen Schnappbissen, die sehr schnell ausgeführt wurden noch schneller aus. Sie biss aber nicht zurück, sondern versuchte den Welpen durch Körperdeckung von sich auf Distanz zu halten. Gebissen wurde nicht, obwohl wir jederzeit damit rechneten und bereit standen um einschreiten zu können.

Mein Sohn warf dann das Wort “Welpenschutz” in die Runde und wir schätzen die Situation daraufhin etwas entspannter ein. Aika versuchte durch Bodychecks den Welpen abzuwehren, nahm ihn auch schon mal ins Maul, ohne jedoch wirklich zuzubeißen.

Dann rasten die beiden durch das Wohnzimmer mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Wir als Beobachter waren in dieser Phase besonders angespannt, weil wir noch immer nicht ausschließen konnten, dass die Situation eskalieren könnte. Aika versuchte den Welpen unter sich zu bringen und am After zu schnüffeln. Happy warf sich unter sie und biss am Brustgeschirr und versuchte sie so in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Nach einiger Zeit und wenigen Tagen entspannte sich die Situation. Beide tranken aus dem selben Napf und spielten mit demselben Kauknochen bis sie müde wurden und nebeneinander einschliefen. Die Situation war entspannt.

Welpen Starter Set von Pedigree

In dem in einem schönen Karton verpackten Starterset von Pedigree waren folgende Artikel:

1 Dosen Nassfutter für Welpen

3 kg Trockenfutter für Welpen

1 Packung Knochen

Happy hat sich gleich über die Knochen hergemacht. Sie waren schnell verzehrt. Von dem Trockenfutter haben wir noch heute nach eineinhalb Wochen etwa die Hälfte übrig. Das Nassfutter werden wir demnächst ausprobieren.

Insgesamt war das Starterpaket mehr als nur ein symbolisches Geschenk. Als Gegenleistung hat der Hundezüchter von uns eine Unterschrift unter eine Postkarte haben wollen, die er mit unsren Angaben und den Angaben des Hundes an den Hundefutterhersteller schicken wollte.

Anruf des Hundezüchters

Heute rief der Hundezüchter bei meiner kleinen Tochter an und erkundigte sich danach wie sich “Happy” eingewöhnt hat. Wir hatten diesen Anruf nicht erwartet, weil er nicht abgesprochen war, waren jedoch positiv überrascht. Meine Tochter berichtete ihm über die Eingewöhnungsphase des Welpen in unsere Familie.

Wegen des Nabenbruches gab er noch den Hinweis den Welpen ständig abzutasten und die wallnussgroße Ausstülpung immer wieder zurück zu drücken.

Staunen eines Welpen

“Happy” ist immer durstig.  Wir geben ihr immer fisches Leitungswasser zum Trinken. Heute hatte ich noch abgestandenes Mineralwasser im Glas und entschloss mich diesen Rest in den Napf zu füllen.

Happy stürzte sich sofort darauf und begann zu trinken. Nach kurzer Zeit merkte sie die Kohlensäure, die bitzelnd an die Nase spritzte. Sie hatte nicht damit gerechnet und konnte die Kohlensäure auch nicht sehen. Staunen setzte ein.

Ganz aufgeregt sprang sie mal vom Napf weg und dann wieder darauf zu. Langsam begann sie wieder zu trinken. Die Kohlensäure brachte sie jedoch gleich wieder aus dem Häuschen.

Nach einiger Zeit hatte sie sich daran gewöhnt. Inzwischen ist ihr dieser Effekt vertraut und sie trinkt auch Mineralwasserreste.

Sauberkeitserziehung von Welpen

Unser Welpe “Happy” hat sehr viel Durst. Immer wieder verlangt sie nach frischem Trinkwasser. Wir geben es in kleineren Mengen, damit die Blase nicht überfüllt wird und die Sauberkeitserziehung besser in den Griff zu bekommen ist.

Von Anfang an wollen wir den Welpen dazu bringen sich rechtzeitig zum Gassi gehen zu melden. Am Anfang war es unvermeitlich, dass der Zwingerwelpe, der es gewohnt war im Außenbereich sein Bedürfnis frei laufen zu lassen, dies auch im Haus tat.

Obwohl das Ganze dann bereits geschehen war, gingen wir unmittelbar danach mit dem Welpen Gassi. Schon nach wenigen Malen gelang es, dass sich der inzwischen 11-wöchige Welpe von alleine zum Gassi gehen bemerkbar machte, indem er sich vor die Ausgangstür setzte. Dies bekamen wir durch genaue Beobachtung mit und ließen den Hund dann auch nicht warten.

Nach eineinhalb Wochen gelingt das Ganze schon recht gut. Nur sehr selten uriniert er noch ins Haus, wenn wir nicht aufmerksam und schnell genug auf die Hinweisreize reagierten.

Der erste Kontakt

Unsere Familie hatte sich nach dem Auszug unserer Tochter, die auch den bisherigen Familienhund mitnahm, entschlossen wieder einen neuen Hund aufzunehmen.

Wir hatten bereits Erfahrungen mit Schäferhunden, hatten uns aber zuletzt für einen Siberian Husky entschlossen. Mit dem Verhalten des Huskys hatten wir nach unseren Erfahrungen mit den Schäferhunden Startschwierigkeiten. Während die Schäferhunde treu zu ihren Herrchen standen, war der Husky eher ein Nestflüchter. Kaum hatten wir ihn von der Leine, war er auch schon verschwunden und wir hatten auch Mühe ihn wieder einzufangen. Dies legte sich auch nicht nach der Welpenzeit. Andere Huskybesitzer bericheten uns von ähnlichen Erfahrungen mit dieser Rasse.

Schäferhunde blieben dagegen immer in der Nähe der Familienmitglieder. Das war für uns der Grund und wieder für einen Schäferhund zu entscheiden.

Wir suchten nach Welpen im Internet und wurden hier auf einen Züchter aufmerksam, der einen 10-wöchigen Welpen abzugeben hatte.

Am Montag den 4.Mai 2009 fuhren wir zum Züchter und durften erst einmal warten, da wir vor der Zeit angekommen und der Züchter noch nicht da war. Sein Sohn entschied sich uns den Welpen, eine Hündin, schon einmal zu zeigen.

Schnell kam die kleine auf uns zu. Meine 11-jährige Tochter, meine Frau und mein großer Sohn waren sofort von dem Tier begeistert. Er lief lebendig im Garten hin und her.

Als der Züchter kam stellten wir schnell fest, das der Welpe schon gut hörte und auch an der Leine ging. Ins Haus des Züchters durfte er nicht hinein. Es war ein reiner Zwingerhund.

Wichtig war uns die Mutter zu sehen, weil wir daraus Schlüsse auf die endgültige Größe des Hundes und sein Verhalten erhofften. Die Mutter war groß und auch sehr lebendig. Sie spielte mit dem Welpen im Freigehege.

Der Züchter erzählte uns, das Decken habe ihn 500 € gekostet. Der Wurf habe nur zwei Welpen gebracht. Die Mutter habe den anderen Welpen nicht nur die Nabelschnur, sondern auch die Zehen abgebissen.

Der verblieben Welpe sei von den Kindern der Umgebung mit “Happy” gerufen worden. Wir sahen dies als gutes Omen und beließen es bei dem Namen, obwohl der Züchter auch jeden anderen Namen bereit war in die Papiere einzutragen.

Trotz eines Nabelbruches, gefiel uns der kleine Welpe so gut, dass wir uns zum Kauf entschlossen. Wir bekamen vom Züchter den Impfpass. “Happy”, so erzählte er , sei der letzte Hund gewesen, der noch am Ohr tätowiert worden wäre. Ab diesem Zeitpunkt würden alle Hunde nur noch gechipt werden.

Er legte uns auch noch den Stammbaum vor und wir verblieben so, dass er uns die Papiere nach Eintragung noch zusenden wollte.

Außerdem erhielten wir für Happy eine Welpenerstausstattung geschenkt.

Als wir uns verabschiedeten, gingen wir auch noch einmal bei der Mutter von Happy vorbei. Als hätte sie bemerkt was passiert, reagierte sie mit Knurren beim Abschied. Wir zogen es deshalb vor so schnell wie möglich zu gehen.

Auf dem Heimweg waren wir alle aufgeregt und auch Happy war sehr lebendig im Auto. Unsere Ängste Sie könnte ins Auto machen blieben unbegründet.