Archiv für Juli 2009

Hund wieder einfangen

Montag, 27. Juli 2009

Wenn der Hund wegläuft, dann ist es grundfalsch ihm hinterher zu laufen. Er betrachtet es dann als Spiel und ist im Weglaufen eher der Schnellere. Da können wir kaum mithalten.

Der Hund ist aber auch ein Rudeltier und will deshalb im Kontakt mit seinem Rudel bleiben.

Deshalb sollte man sich vom Hund entfernen und ihn dabei rufen. Schnelle eigene Bewegungen erzeugen beim Hund den Effekt, dass er schnellen Bewegungen wegen seines Jagdinstinktes folgen will. Er wird dann kommen.

Wenn der Hund gar nicht hören will, dann duckt man sich in die Hocke. Dadurch wirkt man kleiner und der Hund denkt die Entfernung zwischen ihm und den Besitzer wäre noch größer. Dies veranlasst ihn noch schneller zum Besitzer zurück zu kommen.

Selbstbedienung des Hundes

Donnerstag, 23. Juli 2009

Unsere Happy entwickelt einen guten Appetit. Er ist so groß, dass immer noch etwas hineinpasst.

Inzwischen nhat sie gelernt die Kühlschranktür zu öffnen und sich selber zu bedienen, was uns gar nicht glücklich macht.

Dabei frisst sie alles Mögliche und ist keine Kostverächterin.

Befehle nutzen im Moment wenig, da sie nur dann hören will, wenn eine Futterbelohnung in Aussicht gestellt wird.

Das Rappeln mit der Futterdose führt bei ihr zum sofortigen Abbruch aller Aktivitäten. Sie kommt dann sofort.

Sie befindet sich in starkem Wachstum und hat schon die Größe unseres früheren Schäferhundes erreicht. Wir haben gehört, dass Schäferhunde bis zu 18 Monaten wachsen sollen. Mal sehen wie es weitergeht.

Hund öffnet Türen

Sonntag, 19. Juli 2009

Unser Schäferhund hat mit vier Monaten bereits gelernt Türen zu öffnen indem er auf die Klinke springt.

Am Anfang haben wir die Tür von innen verschlossen.  Andere Familienmitglieder konnten dann aber auch nicht mehr in den Raum hinein.

Ein einfacher Trick half: Wir drehten die Türklinken um 90°. Ab diesem Zeitpunkt konnte Happy die Türklinke nicht mehr herunterdrücken und die Tür öffnen. Andere Familienmitglieder können wieder problemlos den Raum betreten. Das Abschließen ist nicht mehr notwendig.

Befehl Platz lernen

Sonntag, 19. Juli 2009

Im ersten Schritt haben wir Happy das Futter in geschlossener Hand am Boden vor der Schnauze vorgehalten, so dass sie aus der Steh- oder Sitzposition sich herunterbeugen musste.  Wir gaben das Futter erst frei, wenn sie lag.

Allerdings funktionierte dies immer nur dann, wenn wir ihr tatsächlich das Futter vor die Schnauze legten. Wir mußten uns also immer erst bücken.

Jetzt bringen wir sie mit dem Befehl Sitz zum sitzen. Wenn wir dann den Befehl geben “Platz” und einen Ausfallschritt nach Hinten machen, dann legt sie sich hin und wird mit einem Leckerli belohnt.

Das haben wir inzwischen viele Male geübt und es klappt jetzt sehr gut.

Vermutlich braucht sie etwas Platz vor sich um aus der Sitz in die Liegeposition zu kommen.  Ist zu wenig Platz vorhanden, müßte sie beim Aufschauen zu mir den Kopf extrem weit nach hinten beugen.

An der Leine hochspringen

Sonntag, 19. Juli 2009

Als wir eine Hundeleine kauften, dachten wir daran unserem Schäferhund einen möglichst großen Spielraum zu gönnen.

Beim Spazierengehen wußte Happy diesen auch für sich zu nutzen. Sie sprang ständig an der Leine hoch und biss auf ihr herum. Rucken an der Leine hätte zur Verletzung der Zähne geführt.

Da war guter Rat teuer. Inzwischen lasse ich Happy an der kurzen Leine gehen. Diese hat eine Länge von ca. 40 cm vom Hals bis zur Hand. Wenn Happy hochspringt, dann hebe ich den Arm schnell an, damit sie nicht in die Leine beißen kann.

Vom Körpergewicht wird sie dann nach unten gezogen und ich gebe mit dem Arm nach.

Nach mehreren mißlungenen Versuchen läuft Happy dann brav neben mir her.

Deshalb spricht der Volksmund wohl auch davon “An der kurzen Leine führen”

Hunde und Gewitter

Mittwoch, 15. Juli 2009

Gestern Nacht zog eine Gewitterfront mit Starkregen und Hagel über uns hinweg. Durch einen Donnerschlag direkt über unserem Haus wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Es herrschte Weltuntergangsstimmung.

Bald war die ganze Familie wach. Sogar unsere kleine Tochter kam zu uns ins Schlafzimmer, weil sie sich fürchtete und wollte danach nicht mehr in ihr Zimmer ins Dachgeschoss zurückkehren.

Von unserer Happy hörten wir dagegen nichts. Sie gab keinen Ton von sich, obwohl wir dies erwartet hätten; denn das Gewitter dauerete fast eine Stunde. Hunde scheinen dies instinktiv als etwas Natürliches anzusehen.

Als dann die Feuerwehrsirene anging, fing unser Hund sofort an zu bellen. Eine Sirene ist etwas von Menschen Geschaffenes was sofort die Aufmerksamkeit unserer Hündin bekam.

Würde mich freuen, wenn jemand von seinen Erfahrungen mit seinem Hund bei Gewitter erzählen würde.

Hundeschule erster Tag

Sonntag, 12. Juli 2009

Nachdem unser Schäferhundwelpe, der jetzt schon mehr einem Junghund ähnelt als einem Welpen, immer ungehorsamer wurde und sich Dinge herausnahm, die nicht mehr hinnehmbar waren, beschlossen wir kurzfristig eine Hundeschule aufzusuchen und uns Hilfe zu holen.

Wir sind im Haushalt vier Erwachsene und eine 11-jährige, die den Hund als ihr Eigen ansieht. Für uns war es deshalb schwer zu entscheiden, wer mit dem Hund zur Hundeschule gehen sollte. Sollte es das Alphatier der Familie sein, die Hausfrau, die den ganzen Tag mit dem Hund zusammen ist oder die Jüngste, weil der Hund auch ihr beim Gassi gehen gehorchen muss?

Mein erwachsener Sohn, die Elfjährige und ich gingen zum ersten Termin und wollten die Entscheidung der Trainerin überlassen, die sich am besten in solchen Fragen auskennt.

Am Übungsplatz angekommen, ging ich mit meiner Tochter in der Gruppe auf den Übungsplatz. Der Hund hatte unter Hunden das starke Bedürfnis schnell beim Alphatier (mir) Schutz suchen zu wollen und sprang mich heftig an. Die Trainerin bat mich freundlich aber sehr bestimmt den Platz zu verlassen, damit meine Tochter mit ihr und dem Hund arbeiten konnte.

Ich zog mich daraufhin zurück und somit war die Entscheidung gefallen wer den Hund trainieren sollte. Aus der Entfernung von 250 m konnte ich den Übungsplatz gut einsehen.

Plötzlich gab es ein Gejaule und ein Bellen. Ein Hund wurde gebissen. Zuerst konnte ich nicht erkennen ob es unser Neuling  in der Gruppe Happy war. Bald darauf konnten wir aber sehen, dass sie sich schnell innerhalb der Gruppe bewegte. Später stellte sich heraus, dass die Beißerei zwischen zwei anderen Hunden stattgefunden hatte.

Happy versuchte mehrmals die Gruppe zu verlassen und zum Auto zurückzukehren. Kam aber dann wieder in die Gruppe zurück.

Nach Rückkehr vom Hundeplatz schien Happy total fertig zu sein. Genauso erging es unserer Tochter. An dem Tag hörte Happy schon besser, so als wenn sie gemerkt hätte, dass sie sich benehmen muss, wenn sie bei uns bleiben will.

Flegeljahre

Montag, 6. Juli 2009

Happy unser Welpe wird allmählich zum Junghund. Jetzt ist sie fünf Monate alt. Aber anstatt besser zu hören, hört sie immer schlechter.

Wir machen uns manchmal Sorgen, weil sie nur noch auf Futtergaben reagiert. Verbale Kommandos ignoriert sie auch wenn sie laut und streng vorgebracht werden.

Auch wenn wir aufstehen und uns größer machen beeindruckt sie dies nicht.

Ob das von alleine wieder verschwindet? Ruhiger geworden ist sie schon etwas.