Archiv für August 2009

Nachlassendes Bellen

Montag, 31. August 2009

Nachdem uns das Bellen unseres Schäferhundes, der sich richtig in Rage bellte, sehr störte, dachten wir darüber nach wie dies abstellbar sei.

Das Ultraschallgerät nutzte wenig. Besser half dem Hund erkennen zu geben, dass man seine Warnung registriert hatte und ihn zu rufen und auf ihn zuzugehen.

Am Anfang zeigte dies wenig Erfolg und unsere Nerven waren stark strapaziert. Inzwischen bellt Happy noch zwei- bis dreimal, stellt dann aber das Bellen ein und kommt auf uns zugelaufen, so als hätte er seine Aufgabe nun erledigt und könnte das Bellen einstellen.

Starkes Bellen tritt jetzt nur noch bei Maschinenlärm wie z.B. beim Rasenmäher auf.

Auch hilfreich gegen das Bellen erwies sich die Aufmerksamkeit des Hundes auf etwas Anderes zu lenken indem wir Geräusche machten, die der Hund nicht erwartete. Auch auf Bewegungen reagierte er sofort, wenn wir z.B. einen Gegenstand in ein nahes Gebüsch warfen. Dann konnte der Hund seine Aufmerksdamkeit nicht mehr von dem neuen Ereignis abwenden und vergaß das Bellen.

Ausstieg durch das Fenster

Donnerstag, 20. August 2009

Happy wollte unbedingt auf direktem Weg aus dem Haus und wählte den Weg durch das Fenster. Sie stieg auf einen Sessel, der vor dem Fenster stand und zwängte sich durch den schmalen Schlitz zwischen heruntergelassenem Rolladen und der Fensterbank.

Auch ein Fliegengitter konnte sie nicht abhalten. Bemerkenswert ist noch, dass sie keinen der vielen Gegenstände, die auf der Fensterbank standen, dabei herunterstieß.

In der Woche davor hatte sie in der Hundeschule noch gelernt durch einen Tunnel zu laufen.

Ultraschallgerät gegen das Bellen

Dienstag, 18. August 2009

Wir haben uns für ein Ultraschallgerät entschieden, dessen Funktionsweise wie folgt sein sollte: Man hängt das Gerät in den Garten. Es soll eine Reichweite von 15 Metern haben. Bellt der Hund, dann empfängt ein Microphon das Bellen und löst einen für Menschen nicht hörbaren Ultraschall aus.

Der Hund hört diesen Schall und hört auf zu bellen.

Bei unserem Schäferhund hatte das Gerät überhaupt keine Wirkung. Er ließ sich nicht einmal davon beeindrucken, so als wäre es gar nicht existent.

Das war wohl ein Fehlkauf. Jetzt wollen wir es mit Erziehungshalsbändern probieren. Vielleicht klappt das besser.

Bellen abstellen

Montag, 17. August 2009

Bellen kan zur Last für einen selbst und die Nachbarn werden.  Kasnn man einem Hund das Bellen abgewöhnen? Ist das eigentlich sinnvoll?

Wenn der Hund ein Minimum an Schutzfunktion haben soll, dann sollte er nur dann Bellen, wenn Gefahr droht. Dann aber auch richtig.

Das Bellen dem Hund abgewöhnen würde auch bedeuten, dass man dann auch die Warnfunktion ausschalten würde.

Es gibt verschiedene Anti-Bell-Halsbänder im Handel. Eine Art arbeitet mit Fernsteuerung. Immer wenn der Hund bellt und es unerwünscht ist, dann wird ein Duftstoff aus dem Halsband gesprüht, welches den Hund ablenken und vom Bellen abhalten soll.

Ein anderes Halsband arbeitet mit nicht für Menschen hörbarem Ultraschall. Immer wenn der Hund bellt, dann pfeift es ihm in den Ohren und um dieses zu vermeiden soll er dann aufhören zu bellen.

Ganz ohne Halsband soll man mit einem Ultraschallgerät auskommen, dass eine Reichweite von 15 m hat und einfach an einen Baum gebunden wird.

Bellt der Hund, bemerkt dies das Gerät und gibt die Ultraschalltöne ab.

Wer hat mit den Gerätetypen welche Erfahrung gemacht? Welches Gerät kann empfohlen werden und von welchem sollte man beim Kauf die Finger fernhalten?

Gibt es vielleicht noch andere Methoden?

An der Leine gehen

Dienstag, 4. August 2009

Unser Schäferhund will immer mit der Leine spielen und daran hochspringen. Dabei wird er immer wilder.

Unsere kleine Tochter geht mit ihm jetzt zum vierten Mal in die Hundeschule und hat es schon gelernt ihm dieses Verhalten weitgehend abzugewöhnen.

Sie läßt ihn grundsätzlich links gehen und schubst ihn auch wieder nach links, wenn er die Seite wechseln will.

Durch deutliche Kommandos und kurzes Rucken an der Leine  signalisiert sie dem Hund, dass sein Verhalten nicht korrekt ist.

Will er springen, dann hebt sie die Leine mit an, so dass er sie nicht erreichen kann um sich darin zu verbeißen.

Während er früher ständig an der Leine hochsprang, läuft er jetzt schon zwei Kilometer an der langen Leine ohne Beanstandungen neben ihr her.

An der Hundeleine sind Metallringe. Hat es der Hund doch einmal geschafft in die Leine zu beißen, sollen keine kurzen Rucke ausgeführt werden, weil sonst das Gebiss Schaden nehmen kann.

Über das Gartentor gesprungen

Samstag, 1. August 2009

Heute kam die Briefträgerin zu uns. Es bellte laut, wie wir es inzwischen von Happy gewohnt sind.
Allerdings wurde auch die Briefträgerin laut. Als meine Frau durch die Rufe aufmerksam wurde und an die Tür ging sah sie die Überraschung.
Der Hund stand laut bellend vor der Briefträgerin, die berichtete er sei aus dem Stand über das 1 m hohe Tor gesprungen.
Am Morgen hatte er in der Hundeschule das Springen geübt.
Wir haben das Tor optisch erhöht und hoffen, dass es jetzt nicht mehr übersprungen wird.