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Trockenfutter von ALDI
Unser Hund frisst sein Anbeginn immer Trockenfutter und ist daran schon durch den Züchter gewöhnt worden. Dieser hatte uns geraten dabei zu bleiben. Er war auch immer damit zufrieden. Seit einiger Zeit bieten wir ihm auch das Trockenfutter der ALDI Hausmarke an. Am Anfang fraß er dies auch wie gewohnt. In letzter Zeit lässt er es aber stehen.
Wir mussten es schon veredeln, damit er es weiterhin zu sich nahm. Erst mit Milchzugabe oder Tunfisch oder etwas Nassfutter nahm er das ALDI Futter auch zu sich. Wahrscheinlich aber nur, weil er es nicht von den anderen Futterbestandteilen trennen konnte.
Konnte er dies, blieben ALDI Trockenfutterreste im Napf stehen. Außerdem machte ich die Beobachtung, dass der Hund trotz Nahrungsaufnahme immer hungrig blieb, was in mir den für einen Laien nicht nachprüfbaren Verdacht erzeugte, es könnte sich nur um Ballaststoffe mit geringem Nährstoffanteil handeln, die der Hund zu sich nimmt; denn sein Stuhlgang war danach immer ausgezeichnet.
Gibt es andere Hundebesitzer, die ähnliche Beobachtungen gemacht haben?
Schwarze Flecke auf der Zunge
Schon vor einiger Zeit war mit beim Aufnehmen von Dreck mit der Schnauze aufgefallen, dass sich im hinteren Zungenbereich dunkle Flecken befinden, die ich damals für Schmutzreste hielt. Unsere Schäferhündin nahm fast allen Dreck ins Maul und beim Nachschauen und Herausnehmen sah ich dann die Flecken. Da der Hund unruhig dabei zappelte, konnte ich keine genaueren Beobachtungen machen. Damals dachte ich mir wenig dabei.
Heute sehe ich die Flecken auf der Zunge auch, wenn der Hund hechelt und vorher nichts ins Maul genommen hat. Es handelt sich um drei Flecken im hinteren Zungenbereich mit einer Größe von ca. 0,5 cm x 0,5 cm. Der Hund ist gesund. Es handelt sich wahrscheinlich um Pigmentanomalien, die gar nicht so selten zu sein scheinen, wenn man den Einträgen im Internet traut.
Neben der Tätowierung im Ohr ist dies ein weiteres Identifizierungsmerkmal für den Hund ähnlich einem Fingerabdruck.
Walk with the dog
Seit 14 Tagen habe ich Urlaub und gehe morgens früh, manchmal schon vor sechs Uhr, regelmäßig ca. zwei Stunden und ca. 8-10 Kilometer mit Happy durch die Wälder.
Seitdem wir dies gemeinsam machen, ist meine Fitness besser geworden und Happy ist tagsüber ruhiger. Sie ist jetzt ausgelastet und will einfach ihre Ruhe haben.
Neulich sind wir morgens einem Reh, ein andermal einem Hasen begegnet. Sofort erwachte der Jagtdtrieb in Happy und ich mußte sie mit beiden Händen festhalten, damit sie den Tieren nicht folgen konnte. Als Schäferhündin will sie halt die Herde zusammentreiben.
Ansonsten trottet sie an der langen Leine vor mir her, schnüffelt mal hier und mal dort.
Regelmäßig schaut sie sich nach mir um, als wollte Sie den Blickkontakt halten und sich meiner Anwesenheit und Zustimmung vergewissern.
Nach dem Laufen bekommt sie dann Ihr Futter; denn während des Laufens lasse ich sie nüchtern laufen, damit sie besser auf Leckerlies reagiert.
Hundekorb aus geflochtener Weide
Nachdem unser Hund sein Reisebett durch Zerbeißen zerlegt hatte musste er einige Zeit auf dem Boden schlafen. Nach und nach versuchte sie beständig sich einen Platz auf dem Sofa zu erschleichen, was uns aber nicht gefiel.
Jetzt haben wir einen günstigen Weidekorb gekauft und wir hatten zuerst Angst, dass unsere Halbstarke wieder darauf herumbeißen würde. Zumindest der Microfaserauskleidung gaben wir kaum eine Überlebenschance.
Kaum war der Hundeschlafplatz im Raum, schon begann Happy daran zu beißen und unsere schlimmsten Befürchtungen wurden wach.
Nach kurzer Zeit hörte sie jedoch damit auf. Sie legte sich in den Korb und nahm diesen an. Sie lag aber nicht nur darin, sondern setzte sich stolz aufrecht hinein und beobachtete ihre Umgebung ganz genau, als wenn sie sagen wollte “Schaut her, das ist jetzt meins.”
Obwohl die Weide knarrt, wenn sie sich darin bewegt, bleibt sie ruhig liegen. Sonst ist sie bei jedem Geräusch gleich ganz aus dem Häuschen.
Woran hat sie wohl so schnell erkannt, dass es ihr Eigentum ist? Seitdem drängt sie auch nicht mehr auf das Sofa. So konnte für alle eine zufriedenstellende Lösung gefunden werden. Der Hundekorb ist ein richtiger Erfolg geworden.
Hundehaare entfernen mit dem richtigen Staubsauger
Jeder Hund haart. Auch unsere Happy. Das ist nicht nur zu Fellwechselzeiten der Fall, sondern täglich, mal mehr mal weniger.
Mit einem schlechten Staubsauger kann dies schnell nervtötend sein. Nach langem Suchen sind wird auf ein geeignetes Modell gestoßen.
Der Dirty Devil mit der Vorsatzbürste leistet hervorragende Dienste in unserem Haushalt. Er holt selbst da wo alles sauber erscheint noch massig Schmutz aus dem Teppichboden.
Damit konnten wir das Hundehaarproblem weitgehend in den Griff bekommen.
Die Vorsatzbürste schafft selbst im Teppich festsitzende Hundehaare vom Teppich zu lösen und einzusaugen. Ein ganz neues Reinheitsgefühl. Wir möchten diesen Staubsauger nicht mehr missen.
Das Gute daran: Der Staubsauger ist im Handel für weit unter 100 € zu haben. Qualität muss also nicht teuer sein. Außerdem benötigt er keine Staubbeutel, die weitere Kosten verursachen.
Mit einem Griff ist der Schutzvorratsbehälter vom Gerät gelöst und kann entleert werden. Keine schmutzigen Hände mehr.
Happys zweiter Geburtstag
Happy ist jetzt zwei Jahre alt. Die Schnauzenhaare sind schon etwas grau und ihr Temperament lässt etwas nach.
Auch scheint sie nicht mehr so viel wie früher zu fressen. Sie ist wohl aus der Wachstumsphase raus zu sein.
Silvester 2010 – Raketen beobachten
Happy erlebte ihr zweites Silvester. Sie saß auf einem Stuhl am Fenster und war innerlich sehr erregt, bellte aber nicht.
Sie schaute dem Treiben zu. Sie beobachtete interessiert die aufsteigenden Raketen.
Am Neujahrsmorgen fand sie im Vorgarten die Reste der Raketenbatterie. Sie nahm sie aus einer Distanz von ca. 8 Metern wahr. Sie konnte nicht einschätzen um was es sich handelte und reagierte zurückhaltend, aber doch aufgeregt.
Scheinbar hatte sie die Gerüche der Raketenreste in der Nase. Ein vollkommen anderer Geruch als das was sie bisher kennengelernt hatte.
Hundeweihnachten 2010
Dieses Jahr ist es eingetreten, weiße Weihnachten. Mit einer Schneemenge die in den letzten 20 Jahren noch nie da gewesen ist.
Es fing am heiligen Abend in den späten Vormittagsstunden an zu schneien und schneite durchgehend bis zum späten Nachmittag des ersten Weihnachtstages.
Happy saß auf dem Stuhl am Fenster und schaute den Schneeflocken interessiert zu.
Die Autos waren unter meterdicken Schneehauben versteckt.
Unserer Schäferhündin machte dies nichts aus. Sie rannte durch den tiefen Schnee, war vollkommen aus dem Häuschen. Tiefer Schnee scheint ihr Spass zu machen.
Mit riesigen Sprüngen sprang sie durch Schneeverwehungen und war trotz des tiefen Schnees nicht langsamer als sonst.
Zur Bescherung bekam sie drei Würstchen, die ihr vorzüglich schmeckten. Sie schnappte sie und schlang sie förmlich herunter. Dann gab es noch eine Geschenkpackung mit Leckerlies und einem Knoten zum spielen.
Das war Happys zweites Weihnachten bei uns.
Vorsicht vor Neuem
Unsere Schäferhündin ist ansonsten nicht schreckhaft. Bevor sie sich erschreckt erschrecken sich meistens die Anderen vor ihr.
Heute war dies gleich zweimal anders. Auf unserer Terrasse hatten meine Söhne einen Weihnachtsbaum abgelegt, der über Nacht ca. 20 cm mit Schnee bedeckt wurde.
Happy näherte sich dem Baum nur sehr vorsichtig, bellte ihn an und war ständig in Bereitschaft zu fliehen.
Ähnlich regagierte sie auf die PVC-Garage unseres Nachbarn. Obwohl leblos, traute sie weder dem Weihnachtsbaum nich der Garage. Von beiden ging keinerlei Gefahr aus. Sie schien einfach die Veränderung ihrer Hundeumgebung zu bemerken, die sie beunruhigten.
War es der Geruch von Harz? War es das Knittergeräusch der PCV Garage im Wind? Es ist nicht mehr feststellbar, aber sonderbar.
Hundeerziehung im Fernsehen
Im Fernsehen werden in letzter Zeit immer mehr Sendungen zur Hundeerziehung gezeigt.
Unsere Schäferhündin schaute zwar auch früher schon mal ab und zu fern, bei dieser Sendung war es aber weitaus intensiver als bei anderen Sendungen ohne diesen thematischen Hintergrund.
Sie saß aufmerksam davor, wendete den Kopf bei Betrachten hin und her und schaute mehrere Minuten intensiv hin, ao als wenn sie die Inhalte autodidaktisch erlernen wollte.
Dabei gab sie keinen Laut ab und reagierte auch nicht unbedingt nur auf die Hunde. Da stellt sich mir die Frage, ob speziell hergestellte Sendungen für Hunde einen Beitrag zur Hundeerziehung leisten können.
Hat vielleicht jemad ähnliche Erfahrungen mit seinem Hund machen können?