Allgemeines

Erste sexuelle Aktivitäten

Unsere Hündin ist jetzt acht Monate alt. Seit einigen Tagen springt sie an unseren Knien hoch und bewegt den Unterleib wie ein Rüde. Der Sexualtrieb ist erwacht.

Wir fragen uns, ob das die ersten Vorzeichen der ersten Läufigkeit sind.

Angst vor der Kellertreppe

Wir haben im Haus eine offene Kellertreppe. Während unsere Schäferhündin geschlossene Treppen ohne Probleme nach oben und wieder herunter läuft, begeht sie die offenen Stufen der Kellertreppe nicht, obwohl sie nicht sehen kann, dass diese offen sind.

Sie hat eine richtige Angst vor dem Keller entwickelt, wie man es auch von manchen Kindern kennt.

Die Gründe hierfür sind uns verschlossen geblieben. Hat jemand ähnliche Beobachtungen machen können?

Besucher anbellen

Heute besuchte uns unsere Trauzeugin, die wir seit Jahren kennen. Sie betrat unser Grundstück und wurde gleich verbellt.

Unsere Schäferhündin wollte gar nicht aufhören zu bellen und steigerte sich richtig hinein.

Unsere Trauzeugin meinte sie habe wohl einen Fehler gemacht indem sie in das Revier von Happy eingedrungen sei.

Besser wäre es gewesen, wenn wir sie gemeinsam mit dem Hund auf neutralem Boden, also am Straßenrand abgeholt hätten und dann gemeinsam das Grundstück betreten hätten. Dann hätte Happy dies nicht als Revierverletzung gesehen und nicht so lange gebellt.

Über das Gartentor gesprungen

Heute kam die Briefträgerin zu uns. Es bellte laut, wie wir es inzwischen von Happy gewohnt sind.
Allerdings wurde auch die Briefträgerin laut. Als meine Frau durch die Rufe aufmerksam wurde und an die Tür ging sah sie die Überraschung.
Der Hund stand laut bellend vor der Briefträgerin, die berichtete er sei aus dem Stand über das 1 m hohe Tor gesprungen.
Am Morgen hatte er in der Hundeschule das Springen geübt.
Wir haben das Tor optisch erhöht und hoffen, dass es jetzt nicht mehr übersprungen wird.

Hund wieder einfangen

Wenn der Hund wegläuft, dann ist es grundfalsch ihm hinterher zu laufen. Er betrachtet es dann als Spiel und ist im Weglaufen eher der Schnellere. Da können wir kaum mithalten.

Der Hund ist aber auch ein Rudeltier und will deshalb im Kontakt mit seinem Rudel bleiben.

Deshalb sollte man sich vom Hund entfernen und ihn dabei rufen. Schnelle eigene Bewegungen erzeugen beim Hund den Effekt, dass er schnellen Bewegungen wegen seines Jagdinstinktes folgen will. Er wird dann kommen.

Wenn der Hund gar nicht hören will, dann duckt man sich in die Hocke. Dadurch wirkt man kleiner und der Hund denkt die Entfernung zwischen ihm und den Besitzer wäre noch größer. Dies veranlasst ihn noch schneller zum Besitzer zurück zu kommen.

Selbstbedienung des Hundes

Unsere Happy entwickelt einen guten Appetit. Er ist so groß, dass immer noch etwas hineinpasst.

Inzwischen nhat sie gelernt die Kühlschranktür zu öffnen und sich selber zu bedienen, was uns gar nicht glücklich macht.

Dabei frisst sie alles Mögliche und ist keine Kostverächterin.

Befehle nutzen im Moment wenig, da sie nur dann hören will, wenn eine Futterbelohnung in Aussicht gestellt wird.

Das Rappeln mit der Futterdose führt bei ihr zum sofortigen Abbruch aller Aktivitäten. Sie kommt dann sofort.

Sie befindet sich in starkem Wachstum und hat schon die Größe unseres früheren Schäferhundes erreicht. Wir haben gehört, dass Schäferhunde bis zu 18 Monaten wachsen sollen. Mal sehen wie es weitergeht.

Hund öffnet Türen

Unser Schäferhund hat mit vier Monaten bereits gelernt Türen zu öffnen indem er auf die Klinke springt.

Am Anfang haben wir die Tür von innen verschlossen.  Andere Familienmitglieder konnten dann aber auch nicht mehr in den Raum hinein.

Ein einfacher Trick half: Wir drehten die Türklinken um 90°. Ab diesem Zeitpunkt konnte Happy die Türklinke nicht mehr herunterdrücken und die Tür öffnen. Andere Familienmitglieder können wieder problemlos den Raum betreten. Das Abschließen ist nicht mehr notwendig.

Hunde und Gewitter

Gestern Nacht zog eine Gewitterfront mit Starkregen und Hagel über uns hinweg. Durch einen Donnerschlag direkt über unserem Haus wurde ich aus dem Schlaf gerissen. Es herrschte Weltuntergangsstimmung.

Bald war die ganze Familie wach.

Von unserer Happy hörten wir nichts. Sie gab keinen Ton von sich, obwohl wir dies erwartet hätten; denn das Gewitter dauerete fast eine Stunde. Hunde scheinen dies instinktiv als etwas Natürliches anzusehen.

Als dann die Feuerwehrsirene anging, fing unser Hund sofort an zu bellen. Eine Sirene ist etwas von Menschen Geschaffenes was sofort die Aufmerksamkeit unserer Hündin bekam.

Würde mich freuen, wenn jemand von seinen Erfahrungen mit seinem Hund bei Gewitter erzählen würde.

Hundeschule erster Tag

Nachdem unser Schäferhundwelpe, der jetzt schon mehr einem Junghund ähnelt als einem Welpen, immer ungehorsamer wurde und sich Dinge herausnahm, die nicht mehr hinnehmbar waren, beschlossen wir kurzfristig eine Hundeschule aufzusuchen und uns Hilfe zu holen.

Wir sind im Haushalt vier Erwachsene und eine 11-jährige, die den Hund als ihr Eigen ansieht. Für uns war es deshalb schwer zu entscheiden, wer mit dem Hund zur Hundeschule gehen sollte. Sollte es das Alphatier der Familie sein, die Hausfrau, die den ganzen Tag mit dem Hund zusammen ist oder die Jüngste, weil der Hund auch ihr beim Gassi gehen gehorchen muss?

Mein erwachsener Sohn, die Elfjährige und ich gingen zum ersten Termin und wollten die Entscheidung der Trainerin überlassen, die sich am besten in solchen Fragen auskennt.

Am Übungsplatz angekommen, ging ich mit meiner Tochter in der Gruppe auf den Übungsplatz. Der Hund hatte unter Hunden das starke Bedürfnis schnell beim Alphatier (mir) Schutz suchen zu wollen und sprang mich heftig an. Die Trainerin bat mich freundlich aber sehr bestimmt den Platz zu verlassen, damit meine Tochter mit ihr und dem Hund arbeiten konnte.

Ich zog mich daraufhin zurück und somit war die Entscheidung gefallen wer den Hund trainieren sollte. Aus der Entfernung von 250 m konnte ich den Übungsplatz gut einsehen.

Plötzlich gab es ein Gejaule und ein Bellen. Ein Hund wurde gebissen. Zuerst konnte ich nicht erkennen ob es unser Neuling  in der Gruppe Happy war. Bald darauf konnten wir aber sehen, dass sie sich schnell innerhalb der Gruppe bewegte. Später stellte sich heraus, dass die Beißerei zwischen zwei anderen Hunden stattgefunden hatte.

Happy versuchte mehrmals die Gruppe zu verlassen und zum Auto zurückzukehren. Kam aber dann wieder in die Gruppe zurück.

Nach Rückkehr vom Hundeplatz schien Happy total fertig zu sein. Genauso erging es unserer Tochter. An dem Tag hörte Happy schon besser, so als wenn sie gemerkt hätte, dass sie sich benehmen muss, wenn sie bei uns bleiben will.

Lieblingsplatz

Unsere verschiedenen Hunde hatten alle verschiedene Lieblingsplätze auf denen sie sich gerne aufhielten. Auch wie sie dort lagen war unterschiedlich. Aika unsere Huskydame lag am liebsten zusammengerollt unter unseren Beinen oder in Hohlräumen unter dem Sessel.

Happy liegt an verschiedenen Plätzen. Ein Platz ist vor der Haustüre zusammengerollt, ein anderer Platz ist neben dem Kühlschrank auf den Fliesen, ebenfalls zusammengerollt.

Im Wohnzimmer auf dem Parkett liegt sie meistens lang ausgestreckt.

So hat jedes Tier seine eigenen Angewohnheiten. Während der Husky eine geschützte Umgebung mit drei gesicherten Seiten zum Schlafen suchte, bevorzugt unser Schäferhundwelpe das Schlafplätzchen in einer offenen Umgebung.