Archiv für die Kategorie „erziehung“

Schlechtes Gewissen bei Hunden

Samstag, 5. Dezember 2009

Als ich heute morgen aufstand fand ich im Flur schön verteilt den ganzen Abfalleimer auf dem Boden vor. Unsere Schäferhündin hatte ihn entleert. Während sie sonst freudig auf uns wartet um uns zu begrüßen, blieb sie heute still auf dem Treppenabsatz des ersten Stockwerkes liegen und schaute lautlos auf mich herunter.

Ich redete ihr ins Gewissen und sie versteckte sich hinter einem Mauervorsprung und schaute nur noch mit einem Auge auf mich herab.

Sie schien begriffen zu haben was sie da angerichtet hatte. Es dauerte noch eine ganze Weile bis sie sich vom ersten Stock wieder ins Erdgeschoss traute.

Schäferhunde scheinen so eine Art schlechtes Gewissen mit 10 Monaten zu bekommen; denn früher konnten wir dieses Verhalten bei unserem Hund nicht beobachten.

Nachlassendes Bellen

Montag, 31. August 2009

Nachdem uns das Bellen unseres Schäferhundes, der sich richtig in Rage bellte, sehr störte, dachten wir darüber nach wie dies abstellbar sei.

Das Ultraschallgerät nutzte wenig. Besser half dem Hund erkennen zu geben, dass man seine Warnung registriert hatte und ihn zu rufen und auf ihn zuzugehen.

Am Anfang zeigte dies wenig Erfolg und unsere Nerven waren stark strapaziert. Inzwischen bellt Happy noch zwei- bis dreimal, stellt dann aber das Bellen ein und kommt auf uns zugelaufen, so als hätte er seine Aufgabe nun erledigt und könnte das Bellen einstellen.

Starkes Bellen tritt jetzt nur noch bei Maschinenlärm wie z.B. beim Rasenmäher auf.

Auch hilfreich gegen das Bellen erwies sich die Aufmerksamkeit des Hundes auf etwas Anderes zu lenken indem wir Geräusche machten, die der Hund nicht erwartete. Auch auf Bewegungen reagierte er sofort, wenn wir z.B. einen Gegenstand in ein nahes Gebüsch warfen. Dann konnte der Hund seine Aufmerksdamkeit nicht mehr von dem neuen Ereignis abwenden und vergaß das Bellen.

Ultraschallgerät gegen das Bellen

Dienstag, 18. August 2009

Wir haben uns für ein Ultraschallgerät entschieden, dessen Funktionsweise wie folgt sein sollte: Man hängt das Gerät in den Garten. Es soll eine Reichweite von 15 Metern haben. Bellt der Hund, dann empfängt ein Microphon das Bellen und löst einen für Menschen nicht hörbaren Ultraschall aus.

Der Hund hört diesen Schall und hört auf zu bellen.

Bei unserem Schäferhund hatte das Gerät überhaupt keine Wirkung. Er ließ sich nicht einmal davon beeindrucken, so als wäre es gar nicht existent.

Das war wohl ein Fehlkauf. Jetzt wollen wir es mit Erziehungshalsbändern probieren. Vielleicht klappt das besser.

Bellen abstellen

Montag, 17. August 2009

Bellen kan zur Last für einen selbst und die Nachbarn werden.  Kasnn man einem Hund das Bellen abgewöhnen? Ist das eigentlich sinnvoll?

Wenn der Hund ein Minimum an Schutzfunktion haben soll, dann sollte er nur dann Bellen, wenn Gefahr droht. Dann aber auch richtig.

Das Bellen dem Hund abgewöhnen würde auch bedeuten, dass man dann auch die Warnfunktion ausschalten würde.

Es gibt verschiedene Anti-Bell-Halsbänder im Handel. Eine Art arbeitet mit Fernsteuerung. Immer wenn der Hund bellt und es unerwünscht ist, dann wird ein Duftstoff aus dem Halsband gesprüht, welches den Hund ablenken und vom Bellen abhalten soll.

Ein anderes Halsband arbeitet mit nicht für Menschen hörbarem Ultraschall. Immer wenn der Hund bellt, dann pfeift es ihm in den Ohren und um dieses zu vermeiden soll er dann aufhören zu bellen.

Ganz ohne Halsband soll man mit einem Ultraschallgerät auskommen, dass eine Reichweite von 15 m hat und einfach an einen Baum gebunden wird.

Bellt der Hund, bemerkt dies das Gerät und gibt die Ultraschalltöne ab.

Wer hat mit den Gerätetypen welche Erfahrung gemacht? Welches Gerät kann empfohlen werden und von welchem sollte man beim Kauf die Finger fernhalten?

Gibt es vielleicht noch andere Methoden?

An der Leine gehen

Dienstag, 4. August 2009

Unser Schäferhund will immer mit der Leine spielen und daran hochspringen. Dabei wird er immer wilder.

Unsere kleine Tochter geht mit ihm jetzt zum vierten Mal in die Hundeschule und hat es schon gelernt ihm dieses Verhalten weitgehend abzugewöhnen.

Sie läßt ihn grundsätzlich links gehen und schubst ihn auch wieder nach links, wenn er die Seite wechseln will.

Durch deutliche Kommandos und kurzes Rucken an der Leine  signalisiert sie dem Hund, dass sein Verhalten nicht korrekt ist.

Will er springen, dann hebt sie die Leine mit an, so dass er sie nicht erreichen kann um sich darin zu verbeißen.

Während er früher ständig an der Leine hochsprang, läuft er jetzt schon zwei Kilometer an der langen Leine ohne Beanstandungen neben ihr her.

An der Hundeleine sind Metallringe. Hat es der Hund doch einmal geschafft in die Leine zu beißen, sollen keine kurzen Rucke ausgeführt werden, weil sonst das Gebiss Schaden nehmen kann.

Befehl Platz lernen

Sonntag, 19. Juli 2009

Im ersten Schritt haben wir Happy das Futter in geschlossener Hand am Boden vor der Schnauze vorgehalten, so dass sie aus der Steh- oder Sitzposition sich herunterbeugen musste.  Wir gaben das Futter erst frei, wenn sie lag.

Allerdings funktionierte dies immer nur dann, wenn wir ihr tatsächlich das Futter vor die Schnauze legten. Wir mußten uns also immer erst bücken.

Jetzt bringen wir sie mit dem Befehl Sitz zum sitzen. Wenn wir dann den Befehl geben “Platz” und einen Ausfallschritt nach Hinten machen, dann legt sie sich hin und wird mit einem Leckerli belohnt.

Das haben wir inzwischen viele Male geübt und es klappt jetzt sehr gut.

Vermutlich braucht sie etwas Platz vor sich um aus der Sitz in die Liegeposition zu kommen.  Ist zu wenig Platz vorhanden, müßte sie beim Aufschauen zu mir den Kopf extrem weit nach hinten beugen.

An der Leine hochspringen

Sonntag, 19. Juli 2009

Als wir eine Hundeleine kauften, dachten wir daran unserem Schäferhund einen möglichst großen Spielraum zu gönnen.

Beim Spazierengehen wußte Happy diesen auch für sich zu nutzen. Sie sprang ständig an der Leine hoch und biss auf ihr herum. Rucken an der Leine hätte zur Verletzung der Zähne geführt.

Da war guter Rat teuer. Inzwischen lasse ich Happy an der kurzen Leine gehen. Diese hat eine Länge von ca. 40 cm vom Hals bis zur Hand. Wenn Happy hochspringt, dann hebe ich den Arm schnell an, damit sie nicht in die Leine beißen kann.

Vom Körpergewicht wird sie dann nach unten gezogen und ich gebe mit dem Arm nach.

Nach mehreren mißlungenen Versuchen läuft Happy dann brav neben mir her.

Deshalb spricht der Volksmund wohl auch davon “An der kurzen Leine führen”

Flegeljahre

Montag, 6. Juli 2009

Happy unser Welpe wird allmählich zum Junghund. Jetzt ist sie fünf Monate alt. Aber anstatt besser zu hören, hört sie immer schlechter.

Wir machen uns manchmal Sorgen, weil sie nur noch auf Futtergaben reagiert. Verbale Kommandos ignoriert sie auch wenn sie laut und streng vorgebracht werden.

Auch wenn wir aufstehen und uns größer machen beeindruckt sie dies nicht.

Ob das von alleine wieder verschwindet? Ruhiger geworden ist sie schon etwas.

Auf Befehl kommen

Donnerstag, 28. Mai 2009

Happy soll schon als Welpe lernen auf uns zu hören und zuverlässig zu kommen, wenn wir rufen.

Dazu haben wir uns den Befehl “hier” ausgedacht. Er ist kurz und kann scharf ausgesprochen werden. Alle Familienmitglieder verwenden den gleichen Begriff.

Ein Familienmitglied bleibt mit dem Hund stehen, während das andere Familienmitglied Happy lockt und ruft, während es sich entfernt.

Je mehr gerufen wird, desto mehr versucht Happy zu folgen und steht schon auf den Hinterbeinen.

Wird dann der Befehl “Hier” ausgesprochen, dann wird Happy losgelassen. Sei läuft voller Energie auf die vorausgegangene Person zu. Wenn Sie diese erreicht hat, bekommt sie ein Leckerli als Belohnung. Das macht iht Spass. Außerdem wird sie gestreichelt.

Die Übung wird mehrmalig wiederholt, damit die Lektion sitzt. Später werden wir die Leckerli nur noch jedes zweite Mal geben und noch später nur noch jedes vierte Mal. Gelobt wird die immer.

Auswahl der Welpenschule

Mittwoch, 20. Mai 2009

Ein Bekannter, der selber Schäferhunde hat, gab mir den Tipp eine Welpenschule aufzusuchen, damit der Hund von Anfang an den Umgang mit anderen Hunden spielerisch lernt. Happy ist “Einzelkind”, deshalb erscheint mit der Vorschlag sinnvoll.

Welpenschulen gibt es in allen Vereinen. Man könne dort erst einmal unverbindlich vorbeischauen. Wichtig ist nicht nur, dass sich die Hunde untereinander verstehen, sondern auch die Besitzer. Diese haben wohl unterschiedliche Vorstellungen von der Hundeerziehung.

Für die Einen ist es ein schönes Hobby mit dem Hund Gemeinsames zu erleben. Der Hund soll hören lernen und Familienhund sein. Für die Anderen steht die Leistung im Vordergrund. Je nach dem wo man seine eigenen Ziele setzt, soll man sich entscheiden.

Wie bei den Hunden gilt. Neues muss erst beschnuppert werden. Erst wenn dies positiv ausfällt, kann man sich für eine Gruppe entscheiden.

Viele Welpenschulen sind vereinsgebunden, andere sind auch für Nicht-Vereinsmitglieder offen.