erziehung

Auswahl der Welpenschule

Ein Bekannter, der selber Schäferhunde hat, gab mir den Tipp eine Welpenschule aufzusuchen, damit der Hund von Anfang an den Umgang mit anderen Hunden spielerisch lernt. Happy ist “Einzelkind”, deshalb erscheint mit der Vorschlag sinnvoll.

Welpenschulen gibt es in allen Vereinen. Man könne dort erst einmal unverbindlich vorbeischauen. Wichtig ist nicht nur, dass sich die Hunde untereinander verstehen, sondern auch die Besitzer. Diese haben wohl unterschiedliche Vorstellungen von der Hundeerziehung.

Für die Einen ist es ein schönes Hobby mit dem Hund Gemeinsames zu erleben. Der Hund soll hören lernen und Familienhund sein. Für die Anderen steht die Leistung im Vordergrund. Je nach dem wo man seine eigenen Ziele setzt, soll man sich entscheiden.

Wie bei den Hunden gilt. Neues muss erst beschnuppert werden. Erst wenn dies positiv ausfällt, kann man sich für eine Gruppe entscheiden.

Viele Welpenschulen sind vereinsgebunden, andere sind auch für Nicht-Vereinsmitglieder offen.

Zahnhygiene beim Hund

Bei unserem Besuch mit unserem Welpen bei der Tierärztin gab diese uns den Tipp den Hund frühzeitig an Pflegemaßnahmen zu gewöhnen, damit er später leichter behandelbar ist.

So sollen wir ihn schon jetzt regelmäßig an der Leftze berühren, damit  er später nicht schnappt.

Später sollen wir die Zähne alle 14 Tage abreiben um die Zahngesundheit lange zu erhalten. Schon jetzt schappt Happy mit ihren Milchzähnen wie ein kleines Krokodil. Da kann man sich vorstellen wie ein Hundebiss im ausgewachsenen Zusatnd sein wird, wenn der Hund Schmerzen hat.

Wir werden diesen Rat deshalb unbedingt annehmen.

An der Leine gehen lernen

Happy spielt immer beim Gassi gehen an der Leine.  Das ist sicher natürlich für einen Welpen. Bei unseren Husky konnten wir dies nur mühsam in den Griff  bekommen auch als er älter wurde. Wir haben dies der Rasse zugeschrieben und es hingenommen. Fernsehberichte zu Huskys bestätigten uns später darin, dass diese Rasse nicht ganz einfach ist. Sie wollen ziehen.

Bei Happy wollen wir sie so früh wie möglich daran gewöhnen die Leine nicht als Spielzeug zu sehen, sondern sie soll es lernen ordentlich bei Fuß zu gehen. Allerdings fehlt uns noch die richtige Idee wie wir dies am einfachsten und schnellsten erreichen können.

Gibt es da einen Trick oder kann uns jemand einen Hinweis geben wir er es erreicht hat?

Hundeerziehung – erste Schritte

Die Liebe geht durch den Magen. Leckerlies sind der Zugang zum Hund und seiner Erziehung.

Der normale Hunger kann dazu genutzt werden den Hund dazu zu bringen was der Hundehalter gerne möchte.

Da Happy ein Familienhund ist einigten wir uns auf einheitliche Befehlswörter, damit der Welpe nicht von jedem andere Befehle erhält und dadurch irritiert wird. Wir dachten auch mal kurz darüber nach englische Befehlsworte zu verwenden. Dies soll bei Blindenhunden so gehandhabt werden, damit diese sich nicht durch das zufällige Aussprechen der Worte irritieren lassen. Wir blieben jedoch bei den deutschen Worten. Kam uns wohl zu gekünstelt vor englischsprachige Befehle zu geben.

Grundbefehle, wie Sitz, gib Pfötchen und Platz konnten wir auf diese Art und Weise dem Welpen innerhalb kürzester Zeit beibringen. Der Hund bekam beim Befehl “Sitz” immer unmittelbar nachdem er sich hingesetzt hatte sein Leckerli. Nach etwa 20 solcher Reihenfolgen hatte er es schon gelernt.

Zwei Tage später bekam er nur die Leckerlies, wenn er “Pfötchen” gegeben hatte. Zuerst wusste Happy gar nicht was wir von ihr wollten. Wir nahmen die Pfote zuerst in die Hand und gaben dann die Belohnung. Später nahmen wir die Pfote nicht mehr in die Hand, sondern warteten bis Happy zufällig mit der Pfote nach der Nahrung kratzte. Als sie die Pfote dazu hochgehoben hatte, nahmen wir sie in die Hand und belohnten. Kurze Zeit später war dies nicht mehr nötig. Sie gab auf Befehl hin die Pfote. Inzwischen geben wir ihr nur noch in unregelmäßigen Abständen eine Belohnung mit Leckerlies, sondern loben mit Worten.

Jetzt üben wir den Befehl “Platz“. Happy soll lernen sich ganz auf den Boden zu legen, wenn dieser Befehl kommt. Dazu nehmen wir das Leckerli in die Hand und halten diese geschlossen auf dem Boden. Zuerst versuchte Happy die Hand aus dem Sitzen heraus zu beschnüffeln und zu öffnen. Dem gaben wir nicht nach. Erst als ihr die unbequeme Sitzhaltung zu anstrengend wurde und sie sich vor die Hand legte öffneten wir die Hand und gaben den Weg zur Belohnung frei. Nach einigen Durchgängen klappte auch dies immer besser.

Happy ist sehr gelehrig. Alle Befehle lernte sie innerhalb weniger Tage. Wichtig dabei ist, die Belohnungen immer klein zu halten, damit der Sättigungsgrad nicht zu früh erreicht wird.