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Schäferhund als Arbeitstier

Montag, 7. Juni 2010

Der Schäferhund wird in der Literatur als Arbeitstier bezeichnet. Unsere Hündin ist wohl ein Beweis dafür; denn obwohl sie viel Futter frisst, nimmt sie kaum zu. Auf Ihren Rippen ist kein Fett zu spüren.

Ihre Muskeln sind selbst am Bauch stahlhart. Beim Rennen ist sie enorm schnell.

Sie ist besonders hellhörig und schlägt beim kleinsten Laut gleich an. Auch Ihr Riechsinn ist enorm ausgeprägt. Sie scheint Dinge riechen zu können, die unsere Nase gar nicht wahrnimmt.

Das alles sind Eigenschaften, die sie als Arbeitstier gut gebrauchen kann. Sie sucht scheinbar ständig nach Aufgaben und Herausforderungen und ist schnell unterfordert.

Wenn dieser Zustand eintritt erkennen wir es daran, dass sie einen Gegenstand stiehlt und so die Aufmerksamkeit auf sich ziehen will. Dies ist ein ganz bewußter Vorgang; denn sie weiß, dass sie nicht stehlen soll. Sie zeigt dann sofort ein schlechtes Gewissen, kann aber das Stehlen nicht lassen, weil der Wunsch nach Beschäftigung noch größer ist als die Angst vor Bestrafung.

Wer sich einen Schäferhund aus einer Leistungszucht anschafft, der sollte dies nicht unterschätzen. Ein solcher Hund kann zu einer Vollzeitbeschäftigung werden.