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Fellwechsel Welpe zum Junghund

Unsere Schäferhundhündin ist jetzt etwas über vier Monate alt. Sie wechselt jetzt das Welpenfell mit seinem Teddycharakter hin zum normalen Fell.

Der Fellwechsel wurde zuerst am Rücken vollzogen, wo wir mit der Bürste auch am besten hinkommen. Am Hals, der Brust und an den Hinterläufen ist noch das Welpenfell vorhanden.

Happy ist recht dunkel von der Fellfarbe. Wir hatten uns anfangs gefragt, ob das Fell sich noch aufhellen würde.

Dies können wir bis jetzt nicht in größerem Umfang feststellen. Lediglich kleinere Stellen scheinen sich zu verändern. Wir werden es weiterhin aufmerksam beobachten.

Das Fell fängt seit ca. zwei Wochen auch an zu glänzen, während es früher er stumpf erschien. Vielleicht hängt auch dies mit der neuen Fellstruktur zusammen.

Wie lange ist ein Welpe ein Welpe?

Nachdem ich mir eine ganze Zeit lang unsicher war und verschiedene Angaben in meiner Umgebung variierten, habe ich jetzt in der Hundefibel aus dem Starterset von EUKANUBA eine Einteilung gefunden.

Unter sechs Monaten Lebensalter handelt es sich danach um einen Welpen. Zwischen dem sechsten und dem zwölften Monat wird von einem Junghund gesprochen.

Sind Hunde älter als 12 Monate gelten Sie als erwachsene Hunde.

Da viele Hundefutterangebote die Bezeichnung “Welpenfutter” tragen ist die Alterszuordnung wichtig beim Kauf .

Ich habe im Internet auch andere, abweichende Angaben gefunden, jedoch erscheint mir diese Angabe plausibel zu sein, da unser Schäferhundwelpe, der jetzt 4 Monate alt ist schon so groß gewachsen ist, dass er nicht mehr als klein und kuschelig bezeichnet werden kann.

Sein Verhalten ist recht stürmisch und kommt auch eher dem Verhalten eines Rowdies asl eines Babies nahe.

Entfernung beim Spazierengehen

Gestern sind wir mit Happy eine längere Strecke gelaufen.  Teilweise verlief die Strecke auch querfeldein in hügeliger Umgebung. Die gesamte Laufstrecke dürfte bei ca. 9 km gelegen sein. Zwischenurch gab es Pausen. Die Strecke wurde innerhalb von vier Stunden absolviert.

Nach ca. 6-7 Kilometern machten sich Ermüdungserscheinungen unseres jetzt viermonatigen Schäferhundwelpen bemerkbar. Happy setzte sich auf den Schotterweg und legte sich dann zu einer kleinen Schlummerpause hin, obwohl sie an der Leine war und mein Sohn neben ihr stand.

Nach dieser kurzen Pause war sie dann wieder fit und konnte auch die restliche Strecke ohne Ermüdungserscheinungen zurück legen. Vorerst werden wir die Strecken auf ca. 5 km nach oben begrenzen um das Skelett des Hundes nicht zu stark zu belasten.

Happy reagiert auf das Fernsehen

Während unser Husky Fernsehen gar nicht zu registrieren schien und auch nicht auf Hundebellen im Fernsehen reagierte, handhabt Happy das ganz anders.

Sie ist ein echter Medienhund. Wenn andere Hunde im Fernsehen bellen, dann hört sie zuerst hin und beginnt dann auch zu bellen.

Sie scheint dabei auch das Fernsehbild zu beobachten. Nach kurzer Meldung zieht sie sich dann aber zurück und wird wieder ruhig.

Insgesamt reagiert unser Welpe (Bis zu welchem Alter spricht man eigentlich vom Welpen?) auf anderes Hundebellen auch im Garten durch eigenes Bellen.

Auswahl der Welpenschule

Ein Bekannter, der selber Schäferhunde hat, gab mir den Tipp eine Welpenschule aufzusuchen, damit der Hund von Anfang an den Umgang mit anderen Hunden spielerisch lernt. Happy ist “Einzelkind”, deshalb erscheint mit der Vorschlag sinnvoll.

Welpenschulen gibt es in allen Vereinen. Man könne dort erst einmal unverbindlich vorbeischauen. Wichtig ist nicht nur, dass sich die Hunde untereinander verstehen, sondern auch die Besitzer. Diese haben wohl unterschiedliche Vorstellungen von der Hundeerziehung.

Für die Einen ist es ein schönes Hobby mit dem Hund Gemeinsames zu erleben. Der Hund soll hören lernen und Familienhund sein. Für die Anderen steht die Leistung im Vordergrund. Je nach dem wo man seine eigenen Ziele setzt, soll man sich entscheiden.

Wie bei den Hunden gilt. Neues muss erst beschnuppert werden. Erst wenn dies positiv ausfällt, kann man sich für eine Gruppe entscheiden.

Viele Welpenschulen sind vereinsgebunden, andere sind auch für Nicht-Vereinsmitglieder offen.

Siberian Husky und Schäferhund

Die erste Begegnung zwischen unserer zweijährigen Hündin und unserem Schäferhundwelpen verlief heftig. Aika unser Husky war bis aufs äußerste angespannt und beschnupperte unsere Happy. Happy war auch extrem aufgeregt, beschnupperte Aika und schnappte auch nach ihr.

Aika wich diesen Schnappbissen, die sehr schnell ausgeführt wurden noch schneller aus. Sie biss aber nicht zurück, sondern versuchte den Welpen durch Körperdeckung von sich auf Distanz zu halten. Gebissen wurde nicht, obwohl wir jederzeit damit rechneten und bereit standen um einschreiten zu können.

Mein Sohn warf dann das Wort “Welpenschutz” in die Runde und wir schätzen die Situation daraufhin etwas entspannter ein. Aika versuchte durch Bodychecks den Welpen abzuwehren, nahm ihn auch schon mal ins Maul, ohne jedoch wirklich zuzubeißen.

Dann rasten die beiden durch das Wohnzimmer mit erstaunlicher Geschwindigkeit. Wir als Beobachter waren in dieser Phase besonders angespannt, weil wir noch immer nicht ausschließen konnten, dass die Situation eskalieren könnte. Aika versuchte den Welpen unter sich zu bringen und am After zu schnüffeln. Happy warf sich unter sie und biss am Brustgeschirr und versuchte sie so in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken.

Nach einiger Zeit und wenigen Tagen entspannte sich die Situation. Beide tranken aus dem selben Napf und spielten mit demselben Kauknochen bis sie müde wurden und nebeneinander einschliefen. Die Situation war entspannt.

Sauberkeitserziehung von Welpen

Unser Welpe “Happy” hat sehr viel Durst. Immer wieder verlangt sie nach frischem Trinkwasser. Wir geben es in kleineren Mengen, damit die Blase nicht überfüllt wird und die Sauberkeitserziehung besser in den Griff zu bekommen ist.

Von Anfang an wollen wir den Welpen dazu bringen sich rechtzeitig zum Gassi gehen zu melden. Am Anfang war es unvermeitlich, dass der Zwingerwelpe, der es gewohnt war im Außenbereich sein Bedürfnis frei laufen zu lassen, dies auch im Haus tat.

Obwohl das Ganze dann bereits geschehen war, gingen wir unmittelbar danach mit dem Welpen Gassi. Schon nach wenigen Malen gelang es, dass sich der inzwischen 11-wöchige Welpe von alleine zum Gassi gehen bemerkbar machte, indem er sich vor die Ausgangstür setzte. Dies bekamen wir durch genaue Beobachtung mit und ließen den Hund dann auch nicht warten.

Nach eineinhalb Wochen gelingt das Ganze schon recht gut. Nur sehr selten uriniert er noch ins Haus, wenn wir nicht aufmerksam und schnell genug auf die Hinweisreize reagierten.